TL;DR
Was kostet Vibe-Coding wirklich? Rund 400–500 € pro Monat – deutlich weniger als ein Entwickler-Team. Dafür volle Autonomie und die Freiheit, jede Idee innerhalb von Stunden zu testen. Hier ist die vollständige, transparente Kostenaufstellung.
Die Frage, die niemand stellt
Alle fragen: „Welche Tools nutzt du?“ Niemand fragt: „Was hat das wirklich gekostet?“ Ich will transparent sein – denn echte Transparenz ist das, was die Vibe-Coding-Community weiterbringt.
Die monatlichen Kosten im Detail
- Claude Pro Max: ~200 $
- Gemini Max (Google): ~50 $
- Perplexity Pro (via Comet): ~20 $
- GitHub Subscription: ~10 $
- Medium (für relevante News): ~5 $
- Google Cloud Environment: ~30–50 $
- OpenAI + Anthropic API Usage: ~100–200 €
- Hosting (verschiedene Dienste): ~50 $
- Serper.dev (Google Search API): 50 €/Quartal
- Domain-Namen: ~100 $/Jahr
- Gesamt: ca. 400–500 €/Monat (~5.000–6.000 €/Jahr)
Klingt viel? Es ist ein Bruchteil dessen, was 2–3 Entwickler kosten würden – und ich ersetze genau das.
Der Zeitaufwand
- Erste 6 Monate: 10–15 Stunden pro Woche neben meinem Hauptjob
- Heute: 5–8 Stunden pro Woche für Wartung und neue Features
- Größter Zeitfresser: Nicht das Bauen – sondern zu verstehen, was man bauen soll
Die wahren Kosten: Wissen und Rückschläge
Das ist der Preis, über den niemand spricht. Du wirst gegen Wände laufen – Authentifizierung, Datenbanken, Deployment. KI hilft, ersetzt aber nicht das Verständnis, warum etwas funktioniert. Jeder Fehlschlag lehrt mehr als jedes Tutorial.
Was ich verschwendet habe
- 3 Apps, die nie gelauncht wurden (schlechte Ideen, nicht schlechte Tools)
- Wochen für Features, die niemand wollte
- Zu viel Zeit für Design, zu wenig für Distribution
Das ehrliche Fazit
Vibe-Coding ist nicht gratis. Aber es ist 100x günstiger als die Alternative. Der ROI ist nicht nur finanziell – es ist die Fähigkeit, Ideen in Stunden statt Monaten zu testen. Jeden Euro und jede Nacht wert.
Der eigentliche Wert ist Autonomie: die Freiheit, morgen früh eine Idee zu haben und sie abends zu testen – ohne Budget-Freigaben, ohne Sprint-Planung, ohne auf jemand anderen zu warten.
Dieser Beitrag ist Teil meiner Serie über Vibe-Coding und das Bauen von Apps ohne klassische Programmierkenntnisse. Alle Artikel in der Serie →